Werte und Haltung

Die Werte von KUNA e.V. sind nicht als abstraktes Leitbild formuliert, sondern als praktischer Handlungsrahmen. Für eine Organisation, die mit öffentlichen Institutionen und Fördermittelgebern zusammenarbeitet, bedeutet das: Werte müssen sich in Entscheidungen, Standards und Verfahren übersetzen lassen. KUNA e.V. versteht Werte daher als Kriterien, die die Planung, Durchführung und Auswertung von Vorhaben strukturieren. Gesellschaftliche Vielfalt wird als Voraussetzung für Qualität verstanden. Vielfalt betrifft dabei nicht nur kulturelle Hintergründe, sondern auch soziale Lagen, Bildungserfahrungen, institutionelle Perspektiven und unterschiedliche Rollen in Transformationsprozessen. KUNA e.V. berücksichtigt Vielfalt in der Konzeption von Formaten (Zugang, Sprache, Materialität), in der Gestaltung von Lernsettings (Dialog, Moderation, Beteiligungsoptionen) sowie in der Auswahl von Partnern (Komplementarität, lokale Verankerung, Perspektivenvielfalt). Ziel ist nicht eine symbolische Repräsentation, sondern die Entwicklung tragfähiger gemeinsamer Arbeits- und Lernprozesse. 

Ressourcenschonendes Denken wird als Querschnittsprinzip verstanden. Es betrifft nicht nur ökologische Fragen, sondern auch den Umgang mit zeitlichen, personellen und institutionellen Ressourcen. KUNA e.V. setzt daher auf Formate, die Transfer und Multiplikation ermöglichen, auf klare Zieldefinitionen und auf Maßnahmen, die organisatorische Anschlussfähigkeit schaffen. Gleichzeitig werden ökologische Aspekte, soweit sie formatbedingt relevant sind, konsequent mitgedacht, etwa bei Mobilität, Materialeinsatz oder Veranstaltungsplanung. 

Verantwortung über nationale Grenzen hinaus wird als Bildungs- und Kooperationsauftrag verstanden. Nachhaltige Entwicklung ist global verschränkt; lokale Entscheidungen stehen inZusammenhängen, die internationale Dimensionen haben. KUNA e.V. übersetzt diese Perspektive in Formate, die globale Verflechtungen, Solidarität und Partnerschaftlichkeit thematisieren, ohne vereinfachende Narrative zu reproduzieren. Internationale Zusammenarbeit wird dabei als wechselseitiger Lernprozess konzipiert, der lokale Kontexte respektiert und auf Augenhöhe angelegt ist. 

Transparenz und Verantwortlichkeit prägen die Arbeitsweise gegenüber Partnern und Fördermittelgebern. Dazu gehört eine nachvollziehbare Darstellung von Zielen, Rollen, Zuständigkeiten und Ergebnissen, ebenso wie ein realistischer Umgang mit Grenzen und Risiken. KUNA e.V. setzt auf klare Kommunikation, dokumentierte Prozesse und eine Auswertungskultur, die Lernen ermöglicht. Qualität wird nicht als Selbstaussage verstanden, sondern als Ergebnis konzeptioneller Sorgfalt, fachlicher Standards und reflektierter Umsetzung.

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