{"id":2803,"date":"2026-04-20T14:36:28","date_gmt":"2026-04-20T14:36:28","guid":{"rendered":"https:\/\/kuna-sdg.de\/?page_id=2803"},"modified":"2026-04-20T14:36:58","modified_gmt":"2026-04-20T14:36:58","slug":"arista","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kuna-sdg.de\/?page_id=2803","title":{"rendered":"ARISTA"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:28% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/kuna-sdg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Nachrister-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1163 size-full\" srcset=\"https:\/\/kuna-sdg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Nachrister-768x1024.jpg 768w, https:\/\/kuna-sdg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Nachrister-225x300.jpg 225w, https:\/\/kuna-sdg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Nachrister-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/kuna-sdg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Nachrister.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>ARISTA \u2013 Unsichtbar war gestern\u00a0ist ein Empowerment- und Bildungsprojekt, das Frauen mit Migrationshintergrund in den Mittelpunkt stellt und ihnen Raum gibt, Erfahrungen von Diskriminierung im Alltag sichtbar zu machen und k\u00fcnstlerisch zu verarbeiten. Aufbauend auf dem Ansatz des\u00a0Art-Storytellings\u00a0verbindet das Projekt gesellschaftliche Bildung,<br>pers\u00f6nliche Reflexion und kreatives Arbeiten.\u00a0In der\u00a0endg\u00fcltigen Projektfassung umfasst ARISTA zehn Workshops. Die Teilnehmerinnen<br>treffen sich \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum im Technikmuseum Freudenberg regelm\u00e4\u00dfig, um sich schrittweise mit ihren Erfahrungen, mit gesellschaftlichen Bildern von Frauen und mit M\u00f6glichkeiten des k\u00fcnstlerischen Ausdrucks auseinanderzusetzen. Ziel ist es,<br>Selbstwirksamkeit zu st\u00e4rken, Austausch zu erm\u00f6glichen und zugleich die \u00d6ffentlichkeit f\u00fcr Alltagsdiskriminierung zu sensibilisieren.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p><br>Jeder Workshop ist in zwei Teile gegliedert.<br>Im\u00a0ersten Teil\u00a0geht es um inhaltliche und reflexive Arbeit: Gemeinsam sprechen die<br>Teilnehmerinnen \u00fcber Merkmale und Formen von Diskriminierung von Frauen im Alltag,<br>\u00fcber Ausgrenzung, Unsichtbarkeit, Zuschreibungen und stereotype Rollenbilder. Dabei<br>werden auch Geschichten bekannter Frauen und K\u00fcnstlerinnen einbezogen, die trotz<br>gesellschaftlicher Barrieren ihren eigenen Ausdruck gefunden haben. Dieser Teil dient der<br>Sensibilisierung, dem gemeinsamen Lernen und der Einordnung pers\u00f6nlicher Erfahrungen in<br>gr\u00f6\u00dfere gesellschaftliche Zusammenh\u00e4nge.<br>Im\u00a0zweiten Teil\u00a0steht die\u00a0k\u00fcnstlerische Praxis\u00a0im Mittelpunkt. Die Teilnehmerinnen arbeiten<br>mit\u00a0Papiermach\u00e9\u00a0und gestalten im Verlauf des Projekts unterschiedliche\u00a0Marionetten. Diese<br>Figuren sind nicht nur k\u00fcnstlerische Objekte, sondern Ausdruckstr\u00e4gerinnen pers\u00f6nlicher<br>Geschichten, Gedanken und Gef\u00fchle. Auf diese Weise entsteht ein besonderer Zugang<br>zum\u00a0Kunst-Storytelling: \u00dcber Form, Material, Gestik, Symbolik und Inszenierung k\u00f6nnen die<br>Frauen ihre Perspektiven sichtbar machen und eigene Erfahrungen in eine kreative Sprache<br>\u00fcbersetzen.<br>Das Projekt ist damit zugleich\u00a0inhaltlich und organisatorisch klar strukturiert:<\/p>\n\n\n\n<p>Es umfasst zehn aufeinander aufbauende Workshops, die Bildungsimpulse, moderierten<br>Austausch und k\u00fcnstlerische Arbeit miteinander verbinden. Die Teilnehmerinnen erhalten<br>einen gesch\u00fctzten Raum, in dem sie sich austauschen, voneinander lernen und ihre eigenen<br>Ausdrucksformen entwickeln k\u00f6nnen. Die Kombination aus Reflexion und kreativem<br>Arbeiten erm\u00f6glicht es, schwierige Erfahrungen nicht nur zu benennen, sondern auch zu<br>transformieren und \u00f6ffentlich sichtbar zu machen.<br>Das Projekt wird im Rahmen der Richtlinie zur F\u00f6rderung des zivilgesellschaftlichen<br>Engagements von Organisationen von Menschen mit Einwanderungsgeschichte durch das<br>Ministerium f\u00fcr Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes<br>Nordrhein-Westfalen gef\u00f6rdert.<br>ARISTA zeigt, dass Kunst mehr sein kann als Gestaltung: Sie kann ein Mittel der<br>Selbsterm\u00e4chtigung, des Erinnerns, des Erz\u00e4hlens und des gesellschaftlichen Dialogs sein. So<br>entsteht ein Projekt, das Frauen mit Migrationshintergrund st\u00e4rkt und zugleich einen<br>wichtigen Beitrag zu Sichtbarkeit, Vielfalt und demokratischer Teilhabe leistet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ARISTA \u2013 Unsichtbar war gestern\u00a0ist ein Empowerment- und Bildungsprojekt, das Frauen mit Migrationshintergrund in den Mittelpunkt stellt und ihnen Raum gibt, Erfahrungen von Diskriminierung im Alltag sichtbar zu machen und k\u00fcnstlerisch zu verarbeiten. Aufbauend auf dem Ansatz des\u00a0Art-Storytellings\u00a0verbindet das Projekt gesellschaftliche Bildung,pers\u00f6nliche Reflexion und kreatives Arbeiten.\u00a0In der\u00a0endg\u00fcltigen Projektfassung umfasst ARISTA zehn Workshops. 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