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SIBINE – Soziale Integration durch Bildung für nachhaltige Entwicklung.


SIBINE ist ein Erasmus+-Projekt im Rahmen der Förderlinie KA210-ADU (Small-Scale Partnerships in Adult Education). Es wird von KUNA e. V. (Deutschland) gemeinsam mit der Wyższa Szkoła Kadr Menedżerskich (WSKM, Polen) umgesetzt und läuft von November 2025 bis Oktober 2026. Ziel des Projekts ist es, soziale Integration von Menschen mit Migrationserfahrung durch Methoden der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in der non-formalen Erwachsenenbildung zu stärken. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie BNE als pädagogischer Ansatz genutzt werden kann, um Teilhabe, Empowerment und gesellschaftliche Mitwirkung zu fördern. Lehrende, Trainer:innen und Multiplikator:innen aus Deutschland und Polen entwickeln gemeinsam Methoden, tauschen Praxiserfahrungen aus und erarbeiten anwendungsorientierte Materialien für die Bildungsarbeit mit Erwachsenen mit Migrationserfahrung.
Das Projekt umfasst ein transnationales Austauschtreffen in Konin, vier Online-Webinare sowie ein Abschlusstreffen in Siegen.
Zu den Ergebnissen gehören neue didaktische Materialien, mehr Kompetenz im Bereich BNE und eine stärkere deutsch-polnische Zusammenarbeit im Feld der Erwachsenenbildung.
SIBINE verbindet die praktische Erfahrung von KUNA e. V. in der non-formalen Erwachsenenbildung mit der pädagogischen Expertise der WSKM und leistet damit einen Beitrag zu Inklusion, Partizipation und nachhaltiger Integrationsarbeit in Europa.
1. Auftaktseminar des Erasmus+ Projekts SIBINE erfolgreich durchgeführt!
Teilnehmende in Konin:
KUNA e. V. (Deutschland):
WSKM (Polen):
Warum ist SIBINE heute so wichtig?
SIBINE verbindet drei zentrale Bereiche:
Erwachsenenbildung, Migrationspädagogik und Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Dadurch entsteht ein innovativer Raum, in dem die zivilgesellschaftliche Praxis aus Deutschland – insbesondere die Erfahrung von NGOs in non-formaler Erwachsenenbildung, Integrationsarbeit und Nachhaltigkeitsprojekten – auf die akademische Expertise der WSKM in Polen trifft.
Durch die Verbindung von Praxiswissen und wissenschaftlicher Analyse können wir neue Methoden, bewährte Verfahren und effektive Lernformate sammeln, die Menschen mit internationaler Familiengeschichte stärken und nachhaltige Bildungsprozesse fördern.
Während des Seminars stellten die Projektpartner die Ziele, die Struktur und den Zeitplan von SIBINE vor. Das Projekt zielt darauf ab, die soziale Integration von Erwachsenen aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen durch innovative Ansätze zur BNE in der nicht formalen Erwachsenenbildung zu stärken. Besonderes Augenmerk wurde auf die einzigartige Positionierung des Projekts an der Schnittstelle von Erwachsenenbildung, Nachhaltigkeitsbildung und Migrationspädagogik gelegt.
Organisatorische Rahmenbedingungen, Kommunikationsregeln, Verbreitungsstrategien und die Verteilung der Zuständigkeiten unter den Partnern wurden diskutiert und vereinbart. In der Abschlussrunde tauschten die Teilnehmer ihre Erwartungen und Hoffnungen hinsichtlich der Projektentwicklung und der bevorstehenden Aktivitäten aus.











Die nächsten Schritte umfassen die Vorbereitung des Austauschseminars in Konin (Polen) im Februar 2026 und den Start einer thematischen Webinar-Reihe im Frühjahr 2026.
KUNA e.V. und WSKM freuen sich auf eine produktive und nachhaltige Zusammenarbeit im Rahmen des SIBINE-Projekts.
2. Auftaktseminar des Erasmus+ Projekts SIBINE erfolgreich durchgeführt!
Während des Seminars stellten die Projektpartner die Ziele, die Struktur und den Zeitplan von SIBINE vor. Das Projekt zielt darauf ab, die soziale Integration von Erwachsenen aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen durch innovative Ansätze zur BNE in der nicht formalen Erwachsenenbildung zu stärken. Besonderes Augenmerk wurde auf die einzigartige Positionierung des Projekts an der Schnittstelle von Erwachsenenbildung, Nachhaltigkeitsbildung und Migrationspädagogik gelegt.
Organisatorische Rahmenbedingungen, Kommunikationsregeln, Verbreitungsstrategien und die Verteilung der Zuständigkeiten unter den Partnern wurden diskutiert und vereinbart. In der Abschlussrunde tauschten die Teilnehmer ihre Erwartungen und Hoffnungen hinsichtlich der Projektentwicklung und der bevorstehenden Aktivitäten aus.




Die nächsten Schritte umfassen die Vorbereitung des Austauschseminars in Konin (Polen) im Februar 2026 und den Start einer thematischen Webinar-Reihe im Frühjahr 2026.
KUNA e.V. und WSKM freuen sich auf eine produktive und nachhaltige Zusammenarbeit im Rahmen des SIBINE-Projekts.
3. Vorbereitungen für das Erasmus+ SIBINE-Austauschtreffen in Konin, Polen
Eine eigens dafür eingerichtete internationale Arbeitsgruppe hat hinter den Kulissen gründliche und systematische Vorbereitungen getroffen und ein reichhaltiges Programm zusammengestellt, das konzeptionelle Beiträge zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), praktische Perspektiven aus der Erwachsenenbildung und Integrationsarbeit, den Austausch von Erfahrungen vor Ort sowie Raum für gemeinsame Reflexion und Mitgestaltung umfasst.
Unser gemeinsamer Fokus ist klar: Wie kann BNE zu einem echten Instrument für die Integration von Menschen aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen werden – nicht nur in Bezug auf Wissen, sondern auch in Bezug auf Teilhabe, Handlungsfähigkeit und sinnvolles Engagement?
Das Austauschtreffen ist als lebendiger Lernraum konzipiert, als Ort, an dem Praktiken ausgetauscht, Herausforderungen erkundet und gemeinsam Ideen über Grenzen hinweg entwickelt werden können.


Wir freuen uns sehr darauf, unsere Teilnehmer in Konin willkommen zu heißen und einen regen Austausch von Erfahrungen, Perspektiven und Ansätzen zur Nutzung von BNE als Instrument für soziale Inklusion und nachhaltige Integration zu erleben.
Wir begrüßen Beiträge, Ideen und Beispiele von Kollegen, die an der Schnittstelle von Erwachsenenbildung, Nachhaltigkeit und Migration arbeiten.
Lernen wir voneinander!
4. Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Arbeit mit Migrant:innen: Deutsch-polnischer Erfahrungsaustausch im Erasmus+ Projekt SIBINE
Zentraler Programmpunkt des Besuchs war das internationale Austauschtreffen „Challenges and Opportunities for Education for Sustainable Development in Adult Education for People with a Migration Background“, das vom 21. bis 22. Februar 2026 an der WSKM-Universität stattfand.
Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis
An dem zweitägigen Seminar nahmen mehr als 25 Fachleute aus Polen und Deutschland teil – darunter Wissenschaftler:innen, Erwachsenenbildner:innen, Praktiker:innen der Integrationsarbeit, BNE-Expert:innen sowie Vertreter:innen kommunaler Einrichtungen und zivilgesellschaftlicher Organisationen.
Das Programm verband wissenschaftliche Beiträge mit praxisorientierten Diskussionen. Thematisiert wurden unter anderem Migrationspolitik, gesellschaftliche Wahrnehmungen von Migration, neue Diasporas in Europa sowie die Rolle von Erwachsenenbildungseinrichtungen in Integrationsprozessen.
Besondere Aufmerksamkeit galt der Frage, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung als methodischer Ansatz in der Bildungsarbeit mit Migrant:innen genutzt werden kann.

Im Rahmen des Programms präsentierten Expert:innen aus Polen und Deutschland unterschiedliche Perspektiven auf Migration, Erwachsenenbildung und BNE. Die Beiträge thematisierten unter anderem migrationspolitische Entwicklungen in Deutschland und Polen, gesellschaftliche Wahrnehmungen von Migration, Bildungsangebote für Migrant:innen sowie methodische Ansätze zur Verbindung von BNE mit Integrationsarbeit.
Die Veranstaltung wurde eröffnet durch Dr. Krzysztof Kupiński, Rektor der WSKM-Universität, der die Rolle der Hochschule als regionalen Akteur in der Erwachsenenbildung und Integrationsarbeit hervorhob. Natalia Neumann, Vorsitzende von KUNA e.V., stellte den thematischen Rahmen des Seminars vor und betonte die Bedeutung der Verbindung von Migration, Erwachsenenbildung und nachhaltiger Entwicklung.
Weitere Beiträge kamen unter anderem von Dr. Alexandra Pozniak (KUNA e.V.), die einen konzeptionellen Ansatz an der Schnittstelle von BNE, Erwachsenenbildung und Migrationspädagogik präsentierte, sowie von Dr. Marek Waszkowiak, Magdalena Juszczak, Dr. Sviatlana Kul-Silvestrava, Dr. Alena Shkurova, Łukasz Wolski, Andrea Hartmann, Regina Sentker, Dr. Agata Malecha, Dr. Arthur Kalnins, Joanna Profic-Wolski, Alena Dubino und Gudrun Denker, die unterschiedliche Erfahrungen aus Forschung, Bildungsarbeit und Integrationspraxis vorstellten.
Praxisbeispiele aus der Integrationsarbeit
Der zweite Seminartag war praktischen Erfahrungen gewidmet. Die Teilnehmenden besuchten das Foreigners’ Integration Centre in Konin und diskutierten konkrete Beispiele aus der Bildungs- und Integrationsarbeit mit Migrant:innen, darunter Beratungsangebote, Bildungsprogramme für Familien sowie kulturelle Bildungsformate.
Zum Abschluss fand eine Round-Table-Diskussion „ESD as an Instrument of Social Integration“ statt, in der die Teilnehmenden die Rolle nachhaltigkeitsorientierter Bildungsansätze für gesellschaftliche Teilhabe und Integration reflektierten.
Die SDGs als roter Faden
Ein besonderes Element der Veranstaltung war ein interaktiver SDG-Workshop, der von Ihar Kudzin (KUNA e.V.) moderiert wurde. Dabei wurde gezeigt, wie die 17 SDGs als praktischer Orientierungsrahmen für Bildungsangebote mit Migrant:innen genutzt werden können. Der Workshop zog sich als thematischer roter Faden durch die gesamte Veranstaltung.
Beitrag zur Erreichung der Projektziele
Das Austauschtreffen in Konin leistete einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Ziele des Projekts SIBINE. Durch den Erfahrungsaustausch zwischen den deutschen und polnischen Partnern konnten Bildungsansätze beider Länder vergleichend analysiert und neue Möglichkeiten zur Integration von BNE-Methoden in Bildungsprogramme für Migrant:innen diskutiert werden.
Die Diskussionen halfen dabei, bestehende Herausforderungen in der Bildungsarbeit mit Migrant:innen zu identifizieren und neue Ansätze zur Weiterentwicklung von Bildungsangeboten zu entwickeln.
Ein konkretes Ergebnis des Treffens war die Vereinbarung der nächsten Projektphase. Im Frühjahr und Sommer 2026 werden im Rahmen des Projekts vier internationale Online-Seminare organisiert. Diese Webinar-Reihe wird der Präsentation von Erfahrungen und bewährten Methoden der BNE in der Arbeit mit erwachsenen Migrant:innen gewidmet sein.
In den Webinaren werden Expert:innen aus Deutschland und Polen Beispiele aus der Praxis der Erwachsenenbildung, der Integrationsarbeit sowie innovative didaktische Ansätze zur Verbindung von BNE, Migration und non-formaler Bildung vorstellen und gemeinsam diskutieren.

































5. Wenn Nachhaltigkeit auf Lebensgeschichten trifft: Erstes SIBINE-Webinar zur Bildung für nachhaltige Entwicklung
Als Referentin war Melanie Groos von KlimaWelten Hilchenbach eingeladen – einer BNE-zertifizierten Einrichtung in Nordrhein-Westfalen und Teil des Landesnetzwerks der BNE-Regionalzentren. In ihrem praxisnahen Vortrag zeigte sie eindrucksvoll, was BNE wirklich bedeutet: Räume öffnen, in denen Menschen Fragen stellen, eigene Erfahrungen einbringen, unterschiedliche Perspektiven wahrnehmen und gemeinsam handeln können. Im Mittelpunkt stand der Dreischritt Erkennen – Bewerten – Handeln – ein Zugang, der Teilnehmende nicht nur informiert, sondern zur Reflexion und aktiven Mitgestaltung einlädt. Besonders inspirierend waren die vielen Praxisbeispiele aus dem Alltag von KlimaWelten Hilchenbach: niedrigschwellige, interaktive Methoden wie das Stimmungsbarometer und Positionsspiele, Workshops zu Klima, Konsum, Ressourcen, Ernährung und gesellschaftlicher Verantwortung. Methoden, die sich gerade für Gruppen mit unterschiedlichen sprachlichen, kulturellen und biografischen Hintergründen eignen – weil sie Nachhaltigkeitsthemen dialogisch, erfahrungsbezogen und verständlich machen.
Das Webinar hat gezeigt: BNE kann globale Fragen mit persönlichen Erfahrungen verbinden, Dialog ermöglichen und Menschen ermutigen, sich aktiv an gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen. Ein kraftvoller Impuls für die weitere Arbeit im SIBINE-Projekt.
Wir danken Melanie Groos herzlich für ihren lebendigen und inspirierenden Beitrag sowie allen 18 Teilnehmenden für ihr Engagement und ihre Offenheit!
Die vorgestellten Methoden werden in der weiteren SIBINE-Webinarreihe aufgegriffen und vertieft.



